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Effektive Connectivity-Lösungen mit LioN-Link Motion Drive Control

In vielen Bereichen der Automatisierungstechnik werden für die unterschiedlichsten Aufgaben vermehrt Gleichstromantriebe eingesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: kleine, kompakte, energieeffiziente Antriebe mit hohem Wirkungsgrad. Diese Antriebe sind auch in wirtschaftlicher Hinsicht oftmals eine gute Alternative zu anderen Lösungen.

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Allerdings ist die Integration in ein einheitliches Buskonzept häufig schwierig. Die dazu notwendigen Komponenten sind nicht durchgängig verfügbar. Diese Lücke schließt ein neues Modul aus der LioN-Link Familie von Lumberg Automation™: Motion Drive Control (0942 UEM 783). Mit diesem System ist man in der Lage, die Verbindung zwischen Antrieben und den verschiedenen Bussystemen herzustellen.


LioN-Link I/O-Modul mit 8 digitalen Eingängen und 4 digitalen oder analogen Ausgängen (Motion Drive Control)

Das neue Modul ist mit vier Ausgängen ausgerüstet, die sich für bürstenlose (EC) Motoren sowie bürstenbehaftete (DC) Motoren und jegliche Art von digitalen Aktuatoren wie Gleichspannungsmotoren oder Ventile konfigurieren lassen. Einige besondere Features des LioN-Link Motion Moduls sind die dynamische Drehzahlregelung, parametrierbare Start- /Stopp-Rampen für EC-Motoren sowie ein integrierter Bremswiderstand für DC Motoren.


MotionDrive-Application

Bei Einsatz einer geeigneten Steuerung lassen sich diese Parameter auch während des Betriebs jederzeit verändern. Hierdurch wird dem Wunsch nach hoher Dynamik und größtmöglicher Flexibilität Rechnung getragen.

  • Acht digitale Eingänge: Damit wird der Verdrahtungsaufwand für die zugeordnete Sensorik minimiert.
  • Gute Diagnosefähigkeit: So lassen sich Motor- und Sensor-Fehler sowohl visuell als auch mittels Softwaremeldung kanalweise diagnostizieren.
  • Vibrations-und Schockbeständigkeit
  • Schutzart IP 67
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Das dezentrale I/O-Feldbussystem LioN-Link ermöglicht nicht nur eine sichere Daten- kommunikation, sondern leistet zugleich auch einen Beitrag zum wirtschaftlichen Betrieb von Maschinen und Anlagen. Wie auch immer die Feldverdrahtung aussehen soll. Mit LioN-Link können stets maßgeschneiderte Lösungen realisiert werden.


Vorteile für Systemanwender

  • Reduktion von Betriebskosten, z.B. Energieeinsparung oder steuerungsoptimierter Einsatz der Rollen
  • Minimierung der Investitionskosten, ausgewogenes Preis-Leitungs- Verhältnis durch ein optimales Steuerungskonzept
  • Geringer Wartungsaufwand durch standardisierte Komponenten
  • Schneller Austausch durch Einsatz von M8-/M12-Steckverbinder


Vorteile für Förderband-Hersteller

  • Ansteuerung über Profibus mit Diagnosefunktionalität und Fehlermanagement
  • Einfache Inbetriebnahme und Installation durch geringen Verdrahtungsaufwand mit M8-/M12-Steckverbinder
  • Veränderbare Laufeigenschaften der Motorrolle durch Beschleunigungs- und Verzögerungsprofile, die individuell auf das zu fördernde Produkt optimiert werden können
  • Schnittstelle zu anderen Feldbussystemen und Ethernettechnologien

Vorteile für Systemintegratoren und Maschinenbauer

  • Sehr gute Diagnoseeigenschaften
  • Geringe Servicekosten durch Langlebigkeit und Ausfallsicherheit
  • LioN-Link: ein System für alle Eingänge und Ausgänge sowie Motoransteuerung

LioN-Link I/O-Modul mit 8 digitalen Eingängen und 4 digitalen oder analogen Ausgängen (Motion Drive Control)


Bestellbezeichnung Beschreibung
0942 UEM 783 8 IN/4 OUT (digital oder analog) LioN-Link-Motion-Modul mit 8 digitalen Eingängen und 4 universellen Ausgängen, die für den Anschluss von bürstenlosen Motoren, DC-Motore oder für Ventile konfiguriert werden können. Anlagenspezifische Vorgaben, wie Geschwindigkeit und Beschleunigung/Verzögerung, können über das DP-V1-Protokoll (nur in Verbindung mit 0940 PSL 602) übermittelt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über eine Anschlussleitung mit 7/8"-Steckverbinder
0940 PSL 602 LioN-Link-BusHead Profibus-Slave: LioN-Link-BusHead IP 67-Buskoppler-Modul, zur Verbindung zwischen dem übergeordneten Feldbus und den feldbusunabhängigen I/O-Modulen, mit M12-Busanschluss, unterstützt Profibus DP-V1 (azyklische Kommunikation)

Hauptmerkmale

  • Vernetzung segmentübergreifend
  • Jeder Föderbereich ist in Segmente aufgeteilt. In einem Segment werden mehrere Rollen zusammengefasst, d. h. über ein solches Segment hinweg kann mit dem Bussystem kommuniniziert werden
  • Verwendung von Standardsensoren
  • Reduzierung des Verdrahtungsaufwands durch Einsatz von Steckverbindern
  • Nur ein 24V Netz, kein AC-Netz und keine Pneumatik nötig
  • Energieeinsparung (Aufgrund des effektiven Einsatzes der Motoren durch die Steuerung ist ein Sparpotential zu erreichen, da die Motoren nur eingeschaltet sind, wenn sie gebraucht werden)
  • Dynamische Drehzahlregelung (Beschleunigung und Verzögerung) ermöglicht das sanfte Anfahren und Abbremsen der Rollen.
  • Hohes Maß an Diagnose-Möglichkeiten
  • Bis zu 10000 Motoren mit einem Feldbusmaster
  • LioN-Link: ein kompaktes System für I/O und Motoransteuerung



Technische Daten

Beratung und Support

Welches Feldbus-System ist für Ihre speziellen Anforderungen am besten geeignet? Belden unterstützt Sie gerne bei der Auswahl des optimalen Feldbus-Systems und bei der Einführung eines dezentralen Verdrahtungskonzepts.
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